News aus dem Fachbereich Neurologie

Mehr als nur ein halbes Leben - Lisa Genova

Sarah Nicholson ist eine junge, zielstrebige Frau, die erfolgreich bei einem großen Unternehmen im Personalmanagement arbeitet. Gleichzeitig ist sie Ehefrau und Mutter dreier noch recht junger Kinder. Entsprechend anstrengend und klar strukturiert ist ihr Alltag. Zeit ist in ihrem Leben Mangelware, alles muß sie gut planen und organisieren. Auf dem Weg zur Arbeit erleidet sie bei einem Autounfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Als sie im Krankenhaus zu sich kommt, wird sich nach und nach bewußt, daß sie körperlich schwer behindert ist und an einem Neglect leidet,  so daß sie ihre linke Körperhälfte nicht mehr wahrnimmt. Die schwere Erkrankung zwingt sie dazu, vieles mühsam wieder zu erlernen und plötzlich geduldig zu sein.  Hat sie anfangs noch den festen Vorsatz, sich die Rückkehr in ihr früheres Lebenzu erkämpfen, ermöglichen ihr die erzwungenen Veränderungen eine andere Sicht auf ihr Leben und führen ihr vor Augen, dass es vielleicht gar nicht so erstrebenswert ist, ihr „altes Leben“ zurückzugewinnen.  Dieses sehr lesenswerte Buch läßt den Leser einerseits mit der Frage zurück, was im Leben wirklich zählt. Andererseits sind die Schilderungen des Neglects sehr anschaulich, so daß der Leser sich gut in die Protagonistin und den alltäglichen Kampf mit ihrer Behinderung hineinversetzen kann. Das Buch ist Neurologen, Angehörigen von Schlaganfallpatienten und auch Betroffenen sehr zu empfehlen!
©Neurologienetz.de

 

 

Mehr als nur ein halbes Leben - Lisa Genova

Sarah Nicholson ist eine junge, zielstrebige Frau, die erfolgreich bei einem großen Unternehmen im Personalmanagement arbeitet. Gleichzeitig ist sie Ehefrau und Mutter dreier noch recht junger Kinder. Entsprechend anstrengend und klar strukturiert ist ihr Alltag. Zeit ist in ihrem Leben Mangelware, alles muß sie gut planen und organisieren. Auf dem Weg zur Arbeit erleidet sie bei einem Autounfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Als sie im Krankenhaus zu sich kommt, wird sich nach und nach bewußt, daß sie körperlich schwer behindert ist und an einem Neglect leidet,  so daß sie ihre linke Körperhälfte nicht mehr wahrnimmt. Die schwere Erkrankung zwingt sie dazu, vieles mühsam wieder zu erlernen und plötzlich geduldig zu sein.  Hat sie anfangs noch den festen Vorsatz, sich die Rückkehr in ihr früheres Lebenzu erkämpfen, ermöglichen ihr die erzwungenen Veränderungen eine andere Sicht auf ihr Leben und führen ihr vor Augen, dass es vielleicht gar nicht so erstrebenswert ist, ihr „altes Leben“ zurückzugewinnen.  Dieses sehr lesenswerte Buch läßt den Leser einerseits mit der Frage zurück, was im Leben wirklich zählt. Andererseits sind die Schilderungen des Neglects sehr anschaulich, so daß der Leser sich gut in die Protagonistin und den alltäglichen Kampf mit ihrer Behinderung hineinversetzen kann. Das Buch ist Neurologen, Angehörigen von Schlaganfallpatienten und auch Betroffenen sehr zu empfehlen!
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