News aus dem Fachbereich Neurologie

Mit der initialen Therapie auch auf die Fatigue und die Kognition zielen

- „Unsichtbare Symptome“ der Multiplen Sklerose -

Neu-Isenburg – 17.08.2017 – Ziel der Behandlung der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS, relapsing remitting MS) ist es nicht nur, akute Krankheitsschübe und das Auftreten bleibender Behinderungen zu verhindern. Die Therapie sollte auch darauf abzielen, der Entwicklung von „unsichtbaren Symptomen“ der MS wie beispielsweise der Fatigue und Einbußen der kognitiven Leistungsfähigkeit entgegenzuwirken. Bedeutsam hierfür ist eine adäquate Arzt-Patienten-Kommunikation. Das Behandlungsziel ist zudem bereits bei der initialen Medikation zu bedenken. Es sollten Wirkstoffe gewählt werden, für die in Studien gezeigt wurde, dass sie die Fatigue und die Hirnatrophierate positiv beeinflussen können, betonte Professor Dr. Peter Rieckmann aus Bamberg beim „3. MS Special(ists)“- Presseworkshop von Sanofi-Genzyme in Hamburg.

Mehr als 80 Prozent der MS-Patienten leiden unter einer Fatigue, also unter einer abnormen Ermüdung und Erschöpfung. Jeder dritte MS-Patient gibt sogar an, die Fatigue sei für ihn das am stärksten belastende Symptom der MS (1), erklärte Professor Dr. Pasquale Calabrese aus Basel. Die Fatigue und ebenso die von vielen Patienten berichteten Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit können nach seinen Worten nicht nur relevant für die Lebensqualität der Patienten sein, sondern auch für deren Arbeitsfähigkeit.

Fatigue und kognitive Einbußen können die Produktivität am Arbeitsplatz schmälern

Viele MS-Patienten können laut Calabrese dem Wandel in der Arbeitswelt und den sich
verändernden Herausforderungen am Arbeitsplatz nicht mehr gerecht werden. Die zu
bewältigenden Aufgaben sind komplexer geworden und es geht oftmals um eine rasche Informationsverarbeitung am Arbeitsplatz. Genau das aber fällt vielen MS-Patienten schwer und es gibt eine negative Korrelation der Produktivität am Arbeitsplatz mit der Fatigue und auch mit einer eingeschränkten Kognition (2).

Die Medikation kann sich günstig auswirken
Dass die Medikation einen positiven Einfluss auf die „unsichtbaren“ Symptome der MS haben kann, belegen zum Beispiel die Ergebnisse der TOWER-Studie. Anhand des Parameters FIS (Fatigue Impact Scale) konnte in der Studie eine signifikant geringere Zunahme der Fatigue bei mit Teriflunomid behandelten Patienten gegenüber Patienten der Placebo-Gruppe (3) gezeigt werden.

In der TERI-PRO-Studie wurden MS-Patienten gezielt nach kognitiven Beeinträchtigungen gefragt und die Ergebnisse mittels der MSPS-Skala (Multiple Sclerosis Performance Scale) dokumentiert. Initial berichteten 41 Prozent der Studienteilnehmer, nicht oder nur minimal kognitiv beeinträchtigt zu sein. Nach einer 24-wöchigen Behandlung mit Teriflunomid war der Anteil der Patienten mit normaler Kognition oder nur minimalen Einbußen auf 48 Prozent gestiegen (4).

Die Beeinträchtigung der geistigen Flexibilität dürfte nach Calabrese mit der bei MS-Patienten zu beobachtenden forcierten Hirnatrophierate assoziiert sein. Auch bei der Hirnatrophierate gibt es Hinweise darauf, dass die gewählte Medikation von entscheidender Bedeutung ist. So konnte in der CARE-MS I und CARE-MS II-Studie gezeigt werden, dass eine initiale Behandlung mit Alemtuzumab über einen Beobachtungszeitraum von fünf Jahren die Abnahme des Gehirnvolumens bei MS-Patienten bis in den normalen Bereich hinein verlangsamen kann (5,6).

 

Therapiezufriedenheit – entscheidend für den langfristigen Behandlungserfolg

Wichtig ist laut Professor Dr. Mark Obermann, Seesen, eine frühzeitige effektive Intervention bei der MS: „Sie hat das Potenzial, die Langzeitprognose der Patienten zu verbessern“, betonte der Neurologe (7). Die Behandlung sollte sich zugleich an den Bedürfnissen des Patienten orientieren, um eine möglichst gute Adhärenz zu erwirken. Nur wenn dies gelingt, dürfte aus Sicht des Mediziners das zentrale Ziel der MS-Therapie, die Freiheit von klinisch relevanter und messbarer Krankheitsaktivität, zu realisieren sein. Voraussetzung hierfür ist neben der guten Adhärenz des Patienten nach Obermann auch eine hohe Behandlungszufriedenheit. Dass es in dieser Hinsicht Unterschiede bei den MS-Therapeutika gibt, zeigen die Daten der Phase IV-Studie Teri-PRO: Es zeigte sich dabei in allen erfragten Bereichen des TSQM (Treatment Satisfaction Questionnaire for Medication) eine signifikante Verbesserung der Behandlungszufriedenheit bei Patienten, die nach einer Interferon-Vorbehandlung im Anschluss mit Teriflunomid therapiert wurden. Auch bei der Umstellung von Glatirameracetat auf Teriflunomid war eine Verbesserung der Therapiezufriedenheit zu registrieren, die in den Bereichen „Allgemeine Zufriedenheit“, „Nebenwirkungen“ und „Einfachheit“ des TSQM ebenfalls signifikant war (8).

 

In Studien dokumentierte gute klinische Wirksamkeit

Die klinische Wirksamkeit von Teriflunomid konnte konsistent in den beiden Phase III Zulassungsstudien TEMSO und TOWER dokumentiert werden, erläuterte Professor Dr. Martin Stangel, Hannover (3,9,10). Die „Number Needed to Treat“ (NNT) um einen Schub zu verhindern lag unter Teriflunomid bei einem Wert von 5,6 – 5,9 (zum Vergleich: Dimethylfumarat: 5,3 – 5,6; Fingolimod: 4,5 – 5,3) (3,10,11,12,13,14,15). Für den Effekt auf die Behinderungsprogression ergab sich unter Teriflunomid eine NNT von 13,8 – 17,4 (Dimethylfumarat 10,6 – 30,2) (11,12,15). Für Teriflunomid spricht nach Stangel die Option der oralen Gabe mit flexibler einmal täglicher Einnahme, die lange Halbwertszeit mit der Möglichkeit der schnellen Elimination und die Wirksamkeit auf praktisch alle Parameter der MS von der Schubrate über die Behinderungsprogression, die MRT-Läsionen und die Hirnatrophie bis hin zu neuropsychiatrischen Faktoren, so das Fazit des Mediziners: „Es handelt sich um ein geeignetes Medikament zur Ersttherapie sowie bei Unverträglichkeiten anderer (Erst-)-Therapien“. Bei Patienten mit (hoch)aktiver MS ist nach Stangel eine Behandlung mit Alemtuzumab zu erwägen
als derzeit einzig zugelassener Impulstherapie. Der Wirkstoff wird in zwei Behandlungsphasen im Abstand von einem Jahr verabreicht und vermittelt langanhaltende Therapieeffekte. So blieben in der CARE-MS II-Studie über sechs Jahre 72 Prozent der Patienten ohne eine über 6 Monate bestätigte Behinderungsprogression, bei 43 Prozent wurde sogar eine Verbesserung bestehender
Behinderungen (16) erzielt. Das ist laut Stangel ein relevanter Therapieerfolg und es ist aus Sicht des Neurologen zu überlegen, ob nicht der Parameter der „Besserung von Behinderungen“ in künftigen Studien ein weiterer Prüfparameter sein sollte.
Alemtuzumab bewirkt nach seinen Ausführungen eine Art Reset des Immunsystems und ist daher sowohl eine Option bei der Ersttherapie von Patienten mit aktiver MS als auch als Behandlung im „Second Window of Opportunity“, also beim Wiederauftreten von Krankheitsaktivität unter einer Therapie, angezeigt.

Die anhaltende Wirksamkeit des Antikörpers wurde nach Obermann auch in der Phase II Studie CAMMS223 dokumentiert, in der inzwischen über bis zu zehn Jahren eine anhaltende Stabilisierung oder sogar Verbesserung des EDSS (Expanded Disability Status Scale) unter Alemtuzumab resultierte (17). Außerdem konnte laut Obermann in der Studie CARE MS-II auch eine Verbesserung der Lebensqualität über fünf Jahre unter Alemtuzumab gezeigt werden (18).

Anhaltend günstiges Sicherheitsprofil
Die Langzeitdaten bestätigen ferner das anhaltend günstige Sicherheitsprofil von Alemtuzumab wie auch von Teriflunomid. Unerwartete oder unbekannte Nebenwirkungen traten in den Langzeitstudien nicht auf. Zu rechnen ist unter Alemtuzumab mit infusionsbedingten Reaktionen, vor allem Kopfschmerzen, Hautausschlag, Fieber und leichten bis mittelschweren Infektionen sowie
sekundären Autoimmunstörungen wie einer idiopathischen thrombozytopenischen Purpura (ITP), Nephropathien (einschließlich Goodpasture-Syndrom) und Schilddrüsenerkrankungen (Hyper- und Hypothyreose) (19). Die Nebenwirkungen sind durch die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in aller Regel frühzeitig zu erkennen und gut zu behandeln.

Unter Teriflunomid werden als häufigste Nebenwirkungen in der Fachinformation eine leichte Erhöhung des ALT-Werts, Kopfschmerzen, Diarrhoe, Übelkeit und eine reversibel verminderte Haardichte* aufgeführt (20).

 

Effektives MS-Management – ein Investment in die Zukunft

Zu achten ist laut Dr. Sascha Bechmann, Düsseldorf, auch auf eine stets patientenzentrierte Kommunikation. Das kann dazu beitragen, die Arzt-Patienten-Beziehung zu stärken, die Patientenzufriedenheit und zugleich die Adhärenz zu fördern und so das klinische Outcome langfristig zu verbessern (21).

Bei der Multiplen Sklerose geht es somit darum, gemeinsam im Gespräch mit dem Patienten eine individualisierte, sich an der klinischen Situation und den persönlichen Bedürfnissen des Patienten orientierende Behandlung zu realisieren und dabei von Anfang an auch die langfristige Entwicklung im Blick zu haben. Denn, so Rieckmann, „die Therapie der MS ist hinsichtlich der Lebensqualität des Patienten wie auch der gesundheitsökonomischen Konsequenzen der Erkrankung ein Investment in die Zukunft“.
*87,1 Prozent der Fälle unter Teriflunomid 14 mg behandelten Patienten bildeten sich zurück. Bei 1,3 Prozent der Fälle kam es zu einem Behandlungsabbruch.

 

Über Alemtuzumab

Alemtuzumab ist ein monoklonaler Antikörper, der selektiv an CD52 bindet, ein Protein, das auf T- und B-Zellen in großer Menge vorkommt. Die Behandlung mit Alemtuzumab führt zu einer Depletion zirkulierender T- und B-Zellen, von denen man annimmt, dass sie für den schädigenden Entzündungsprozess bei MS verantwortlich sind. Alemtuzumab hat nur minimale Auswirkungen auf andere Immunzellen. Auf die akute anti-inflammatorische Wirkung von Alemtuzumab folgt sofort eine in charakteristischem Muster ablaufende, anhaltende T- und B-Zell-Repopulation. Auf diese Weise kommt es zu einer Reorganisation im Immunsystem, wodurch die MS-Krankheitsaktivität
reduziert werden kann.

Indikation und Anwendung in der EU

Alemtuzumab ist in der Europäischen Union indiziert für die Behandlung von Erwachsenen mit schubförmig-remittierender MS mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung.

Über Teriflunomid

Teriflunomid ist ein Immunmodulator mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Der genaue Wirkmechanismus dieser Substanz ist zwar noch nicht vollständig geklärt, beruht aber möglicherweise unter anderem auf einer Senkung der Anzahl aktivierter Lymphozyten im zentralen Nervensystem (ZNS). Das laufende klinische Entwicklungsprogramm zu Teriflunomid, an dem 5.000 Patienten in 36 Ländern teilnehmen, gehört zu den größten zur Untersuchung einer MS-Therapie. Einige Patienten wurden im Rahmen von Verlängerungsstudien bis zu 13 Jahre lang
behandelt.

 

 

Indikation und Anwendung in der EU

Teriflunomid ist ein einmal täglich oral einzunehmendes Arzneimittel und in derEuropäischen Union für die Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose zugelassen.

 

Über Sanofi

Sanofi ist ein weltweit führendes Gesundheitsunternehmen, das therapeutische Lösungen erforscht, entwickelt und vermarktet, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Patienten. Sanofi ist in fünf globalen Business Units organisiert: Diabetes und Herzkreislauferkrankungen, General Medicines und Schwellenländer, Sanofi Genzyme, Sanofi Pasteur und Consumer Healthcare. Sanofi ist an den Börsen von Paris (EURONEXT: SAN) und New York (NYSE: SNY) notiert.
Sanofi Genzyme, die globale Speciality Care Business Unit von Sanofi, konzentriert sich auf die Entwicklung von wegweisenden Behandlungen bei seltenen und komplexen Erkrankungen, um Patienten und ihren Familien neue Hoffnung zu geben.
Genzyme® ist eine geschützte Marke der Genzyme Corporation. Sanofi® ist eine geschützte Marke von Sanofi. Alle Rechte vorbehalten.
Quelle: MSpecial(ists)-Presseworkshop, Hamburg, 9. August 2017

 

 

 

Referenzen

1. Tedeschi G et al., J Neurol Sci 2007; 263 (1-2): 15-19
2. Glanz BI et al., Value Health 2012; 15 (8): 1029-1035
3. Confavreux C et al., Lancet Neurol 2014; 13 (3): 247-256 (TOWER-Studie)
4. Coyle PK et al., ECTRIMS 2015, Barcelona, Poster 562 onlinelibrary.ectrimscongress.
eu/ectrims/2015/31st/115557/patricia.coyle.improvements.in.patientreported.
outcomes.with.teriflunomide.html?f=m2; letzter Zugriff: 14.08.2017
5. Traboulsee A et al., ECTRIMS 2016, London, Poster P1181
ectrims.conference2web.com; letzter Zugriff: 14.08.2017
6. De Stefano N et al., CNS Drugs 2014; 28 (2): 147–156
7. Fox EJ et al., Curr Opin Neurol 2012; 25 (suppl 1): 11-19
8. Coyle PK et al., AAN 2017, Boston, P3-363, submissions.mirasmart.com
Verify/AAN2017Submission/Temp/rad80885.pdf ; letzter Zugriff: 17.05.2017
9. Kappos I et al., Mult Scler J 2013; 19 (S1): 74-558, P618
10. O`Connor P et al., N Engl J Med 2011; 365 (14): 1293-1303 (TEMSO-Studie)
11. Gold R et al., N Engl J Med 2012; 367 (12): 1098-1107 (DEFINE-Studie)
12. Fox RJ et al., N Engl J Med 2012; 367 (12): 1087-1097 (CONFIRM-Studie)
13. Kappos L et al., N Engl J Med 2010; 362 (5): 387-401 (FREEDOMS-Studie)
14. Calabresi PA et al., Lancet Neurol 2014; 13 (6): 545-556 (FREEDOMSII-Studie)
15. Freedman et al, Mult Scler Relat Disord 2016; 10: 204-212
16. Fox EJ et al., ECTRIMS Kongress London 2016, P1150,
onlinelibrary.ectrims-congress.eu/ectrims/2016/32nd/145834/efficacy.of.alemtuzumab.
is.durable.over.six.years.in.patients.with.active.html ; letzter Zugriff: 15.12.2016
17. Selmaj KW et al., 32th ECTRIMS congress 2016, London/UK, Poster P679;
onlinelibrary.ectrims-congress.eu/ectrims/2016/32nd/146519/krzysztof.selmaj.
efficacy.and.safety.of.alemtuzumab.in.patients.with.rrms.is.html?f=m2,
letzter Zugriff 18.04.2017
18. Arroyo GR et al., ECTRIMS 2016 London, Poster P768,
ectrims.conference2web.com; letzter Zugriff: 14.08.2017
19. Fachinformation LEMTRADA®, Stand Juni 2016
20. Fachinformation AUBAGIO®, Stand Juni 2017
21. Kelley J et al., PLoS One 2014; 9: e94207

Zukunftsgerichtete Aussagen:
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen (forward-looking statements) wie im U.S. Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995 definiert. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine historischen Tatsachen. Sie
enthalten Prognosen und Schätzungen mit Blick auf das Marketing und weiteren möglichen Entwicklungen des Produkts oder mit Blick auf mögliche künftige Einnahmen aus dem Produkt. Zukunftsgerichtete Aussagen sind grundsätzlich
gekennzeichnet durch die Worte „erwartet“, „geht davon aus“, „glaubt“, „beabsichtigt“, „schätzt“ und ähnliche Ausdrücke. Obwohl die Geschäftsleitung von Sanofi glaubt, dass die Erwartungen, die sich in solchen zukunftsgerichteten Aussagen widerspiegeln, vernünftig sind, sollten Investoren gewarnt sein, dass zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen einer Vielzahl von Risiken und Unsicherheiten unterworfen sind, von denen viele schwierig vorauszusagen sind und grundsätzlich außerhalb des Einflussbereiches von Sanofi liegen und dazu führen können, dass die tatsächlich erzielten Ergebnisse und Entwicklungen erheblich von denen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Informationen und Aussagen ausdrücklich oder indirekt enthalten sind oder in diesen prognostiziert werden. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten zählen unter anderem unerwartete Regulierungsmaßnahmen oder -verzögerungen sowie staatliche Regulierungen ganz allgemein, die die Verfügbarkeit oder das kommerzielle Potenzial des Produkts beeinträchtigen könnten, der Umstand, dass der kommerzielle Erfolg des Produkts nicht garantiert werden kann, die inhärenten Unsicherheiten der Forschung und Entwicklung, einschließlich zukünftiger klinischer Daten und Analysen existierender klinischer Daten zu dem Produkt, einschließlich Postmarketing, unerwartete Sicherheits-, Qualitäts- oder Produktionsprobleme, Wettbewerb allgemein, Risiken in Verbindung mit geistigem Eigentum und damit zusammenhängenden künftigen Rechtsstreitigkeiten sowie deren letztlichem Ausgang, volatile wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie Risiken, die in den an die SEC und AMF übermittelten Veröffentlichungen von Sanofi
angegeben oder erörtert sind, einschließlich jenen in den Abschnitten „Risikofaktoren“ und „Zukunftsorientierte Aussagen“ in Formular 20-F des Konzernabschlusses von Sanofi für das zum 31. Dezember 2016 beendete Geschäftsjahr. Soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben, übernimmt Sanofi keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen zu aktualisieren oder zu ergänzen.

Mit der initialen Therapie auch auf die Fatigue und die Kognition zielen

- „Unsichtbare Symptome“ der Multiplen Sklerose -

Neu-Isenburg – 17.08.2017 – Ziel der Behandlung der schubförmig-remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS, relapsing remitting MS) ist es nicht nur, akute Krankheitsschübe und das Auftreten bleibender Behinderungen zu verhindern. Die Therapie sollte auch darauf abzielen, der Entwicklung von „unsichtbaren Symptomen“ der MS wie beispielsweise der Fatigue und Einbußen der kognitiven Leistungsfähigkeit entgegenzuwirken. Bedeutsam hierfür ist eine adäquate Arzt-Patienten-Kommunikation. Das Behandlungsziel ist zudem bereits bei der initialen Medikation zu bedenken. Es sollten Wirkstoffe gewählt werden, für die in Studien gezeigt wurde, dass sie die Fatigue und die Hirnatrophierate positiv beeinflussen können, betonte Professor Dr. Peter Rieckmann aus Bamberg beim „3. MS Special(ists)“- Presseworkshop von Sanofi-Genzyme in Hamburg.

Mehr als 80 Prozent der MS-Patienten leiden unter einer Fatigue, also unter einer abnormen Ermüdung und Erschöpfung. Jeder dritte MS-Patient gibt sogar an, die Fatigue sei für ihn das am stärksten belastende Symptom der MS (1), erklärte Professor Dr. Pasquale Calabrese aus Basel. Die Fatigue und ebenso die von vielen Patienten berichteten Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit können nach seinen Worten nicht nur relevant für die Lebensqualität der Patienten sein, sondern auch für deren Arbeitsfähigkeit.

Fatigue und kognitive Einbußen können die Produktivität am Arbeitsplatz schmälern

Viele MS-Patienten können laut Calabrese dem Wandel in der Arbeitswelt und den sich
verändernden Herausforderungen am Arbeitsplatz nicht mehr gerecht werden. Die zu
bewältigenden Aufgaben sind komplexer geworden und es geht oftmals um eine rasche Informationsverarbeitung am Arbeitsplatz. Genau das aber fällt vielen MS-Patienten schwer und es gibt eine negative Korrelation der Produktivität am Arbeitsplatz mit der Fatigue und auch mit einer eingeschränkten Kognition (2).

Die Medikation kann sich günstig auswirken
Dass die Medikation einen positiven Einfluss auf die „unsichtbaren“ Symptome der MS haben kann, belegen zum Beispiel die Ergebnisse der TOWER-Studie. Anhand des Parameters FIS (Fatigue Impact Scale) konnte in der Studie eine signifikant geringere Zunahme der Fatigue bei mit Teriflunomid behandelten Patienten gegenüber Patienten der Placebo-Gruppe (3) gezeigt werden.

In der TERI-PRO-Studie wurden MS-Patienten gezielt nach kognitiven Beeinträchtigungen gefragt und die Ergebnisse mittels der MSPS-Skala (Multiple Sclerosis Performance Scale) dokumentiert. Initial berichteten 41 Prozent der Studienteilnehmer, nicht oder nur minimal kognitiv beeinträchtigt zu sein. Nach einer 24-wöchigen Behandlung mit Teriflunomid war der Anteil der Patienten mit normaler Kognition oder nur minimalen Einbußen auf 48 Prozent gestiegen (4).

Die Beeinträchtigung der geistigen Flexibilität dürfte nach Calabrese mit der bei MS-Patienten zu beobachtenden forcierten Hirnatrophierate assoziiert sein. Auch bei der Hirnatrophierate gibt es Hinweise darauf, dass die gewählte Medikation von entscheidender Bedeutung ist. So konnte in der CARE-MS I und CARE-MS II-Studie gezeigt werden, dass eine initiale Behandlung mit Alemtuzumab über einen Beobachtungszeitraum von fünf Jahren die Abnahme des Gehirnvolumens bei MS-Patienten bis in den normalen Bereich hinein verlangsamen kann (5,6).

 

Therapiezufriedenheit – entscheidend für den langfristigen Behandlungserfolg

Wichtig ist laut Professor Dr. Mark Obermann, Seesen, eine frühzeitige effektive Intervention bei der MS: „Sie hat das Potenzial, die Langzeitprognose der Patienten zu verbessern“, betonte der Neurologe (7). Die Behandlung sollte sich zugleich an den Bedürfnissen des Patienten orientieren, um eine möglichst gute Adhärenz zu erwirken. Nur wenn dies gelingt, dürfte aus Sicht des Mediziners das zentrale Ziel der MS-Therapie, die Freiheit von klinisch relevanter und messbarer Krankheitsaktivität, zu realisieren sein. Voraussetzung hierfür ist neben der guten Adhärenz des Patienten nach Obermann auch eine hohe Behandlungszufriedenheit. Dass es in dieser Hinsicht Unterschiede bei den MS-Therapeutika gibt, zeigen die Daten der Phase IV-Studie Teri-PRO: Es zeigte sich dabei in allen erfragten Bereichen des TSQM (Treatment Satisfaction Questionnaire for Medication) eine signifikante Verbesserung der Behandlungszufriedenheit bei Patienten, die nach einer Interferon-Vorbehandlung im Anschluss mit Teriflunomid therapiert wurden. Auch bei der Umstellung von Glatirameracetat auf Teriflunomid war eine Verbesserung der Therapiezufriedenheit zu registrieren, die in den Bereichen „Allgemeine Zufriedenheit“, „Nebenwirkungen“ und „Einfachheit“ des TSQM ebenfalls signifikant war (8).

 

In Studien dokumentierte gute klinische Wirksamkeit

Die klinische Wirksamkeit von Teriflunomid konnte konsistent in den beiden Phase III Zulassungsstudien TEMSO und TOWER dokumentiert werden, erläuterte Professor Dr. Martin Stangel, Hannover (3,9,10). Die „Number Needed to Treat“ (NNT) um einen Schub zu verhindern lag unter Teriflunomid bei einem Wert von 5,6 – 5,9 (zum Vergleich: Dimethylfumarat: 5,3 – 5,6; Fingolimod: 4,5 – 5,3) (3,10,11,12,13,14,15). Für den Effekt auf die Behinderungsprogression ergab sich unter Teriflunomid eine NNT von 13,8 – 17,4 (Dimethylfumarat 10,6 – 30,2) (11,12,15). Für Teriflunomid spricht nach Stangel die Option der oralen Gabe mit flexibler einmal täglicher Einnahme, die lange Halbwertszeit mit der Möglichkeit der schnellen Elimination und die Wirksamkeit auf praktisch alle Parameter der MS von der Schubrate über die Behinderungsprogression, die MRT-Läsionen und die Hirnatrophie bis hin zu neuropsychiatrischen Faktoren, so das Fazit des Mediziners: „Es handelt sich um ein geeignetes Medikament zur Ersttherapie sowie bei Unverträglichkeiten anderer (Erst-)-Therapien“. Bei Patienten mit (hoch)aktiver MS ist nach Stangel eine Behandlung mit Alemtuzumab zu erwägen
als derzeit einzig zugelassener Impulstherapie. Der Wirkstoff wird in zwei Behandlungsphasen im Abstand von einem Jahr verabreicht und vermittelt langanhaltende Therapieeffekte. So blieben in der CARE-MS II-Studie über sechs Jahre 72 Prozent der Patienten ohne eine über 6 Monate bestätigte Behinderungsprogression, bei 43 Prozent wurde sogar eine Verbesserung bestehender
Behinderungen (16) erzielt. Das ist laut Stangel ein relevanter Therapieerfolg und es ist aus Sicht des Neurologen zu überlegen, ob nicht der Parameter der „Besserung von Behinderungen“ in künftigen Studien ein weiterer Prüfparameter sein sollte.
Alemtuzumab bewirkt nach seinen Ausführungen eine Art Reset des Immunsystems und ist daher sowohl eine Option bei der Ersttherapie von Patienten mit aktiver MS als auch als Behandlung im „Second Window of Opportunity“, also beim Wiederauftreten von Krankheitsaktivität unter einer Therapie, angezeigt.

Die anhaltende Wirksamkeit des Antikörpers wurde nach Obermann auch in der Phase II Studie CAMMS223 dokumentiert, in der inzwischen über bis zu zehn Jahren eine anhaltende Stabilisierung oder sogar Verbesserung des EDSS (Expanded Disability Status Scale) unter Alemtuzumab resultierte (17). Außerdem konnte laut Obermann in der Studie CARE MS-II auch eine Verbesserung der Lebensqualität über fünf Jahre unter Alemtuzumab gezeigt werden (18).

Anhaltend günstiges Sicherheitsprofil
Die Langzeitdaten bestätigen ferner das anhaltend günstige Sicherheitsprofil von Alemtuzumab wie auch von Teriflunomid. Unerwartete oder unbekannte Nebenwirkungen traten in den Langzeitstudien nicht auf. Zu rechnen ist unter Alemtuzumab mit infusionsbedingten Reaktionen, vor allem Kopfschmerzen, Hautausschlag, Fieber und leichten bis mittelschweren Infektionen sowie
sekundären Autoimmunstörungen wie einer idiopathischen thrombozytopenischen Purpura (ITP), Nephropathien (einschließlich Goodpasture-Syndrom) und Schilddrüsenerkrankungen (Hyper- und Hypothyreose) (19). Die Nebenwirkungen sind durch die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in aller Regel frühzeitig zu erkennen und gut zu behandeln.

Unter Teriflunomid werden als häufigste Nebenwirkungen in der Fachinformation eine leichte Erhöhung des ALT-Werts, Kopfschmerzen, Diarrhoe, Übelkeit und eine reversibel verminderte Haardichte* aufgeführt (20).

 

Effektives MS-Management – ein Investment in die Zukunft

Zu achten ist laut Dr. Sascha Bechmann, Düsseldorf, auch auf eine stets patientenzentrierte Kommunikation. Das kann dazu beitragen, die Arzt-Patienten-Beziehung zu stärken, die Patientenzufriedenheit und zugleich die Adhärenz zu fördern und so das klinische Outcome langfristig zu verbessern (21).

Bei der Multiplen Sklerose geht es somit darum, gemeinsam im Gespräch mit dem Patienten eine individualisierte, sich an der klinischen Situation und den persönlichen Bedürfnissen des Patienten orientierende Behandlung zu realisieren und dabei von Anfang an auch die langfristige Entwicklung im Blick zu haben. Denn, so Rieckmann, „die Therapie der MS ist hinsichtlich der Lebensqualität des Patienten wie auch der gesundheitsökonomischen Konsequenzen der Erkrankung ein Investment in die Zukunft“.
*87,1 Prozent der Fälle unter Teriflunomid 14 mg behandelten Patienten bildeten sich zurück. Bei 1,3 Prozent der Fälle kam es zu einem Behandlungsabbruch.

 

Über Alemtuzumab

Alemtuzumab ist ein monoklonaler Antikörper, der selektiv an CD52 bindet, ein Protein, das auf T- und B-Zellen in großer Menge vorkommt. Die Behandlung mit Alemtuzumab führt zu einer Depletion zirkulierender T- und B-Zellen, von denen man annimmt, dass sie für den schädigenden Entzündungsprozess bei MS verantwortlich sind. Alemtuzumab hat nur minimale Auswirkungen auf andere Immunzellen. Auf die akute anti-inflammatorische Wirkung von Alemtuzumab folgt sofort eine in charakteristischem Muster ablaufende, anhaltende T- und B-Zell-Repopulation. Auf diese Weise kommt es zu einer Reorganisation im Immunsystem, wodurch die MS-Krankheitsaktivität
reduziert werden kann.

Indikation und Anwendung in der EU

Alemtuzumab ist in der Europäischen Union indiziert für die Behandlung von Erwachsenen mit schubförmig-remittierender MS mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung.

Über Teriflunomid

Teriflunomid ist ein Immunmodulator mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Der genaue Wirkmechanismus dieser Substanz ist zwar noch nicht vollständig geklärt, beruht aber möglicherweise unter anderem auf einer Senkung der Anzahl aktivierter Lymphozyten im zentralen Nervensystem (ZNS). Das laufende klinische Entwicklungsprogramm zu Teriflunomid, an dem 5.000 Patienten in 36 Ländern teilnehmen, gehört zu den größten zur Untersuchung einer MS-Therapie. Einige Patienten wurden im Rahmen von Verlängerungsstudien bis zu 13 Jahre lang
behandelt.

 

 

Indikation und Anwendung in der EU

Teriflunomid ist ein einmal täglich oral einzunehmendes Arzneimittel und in derEuropäischen Union für die Behandlung erwachsener Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose zugelassen.

 

Über Sanofi

Sanofi ist ein weltweit führendes Gesundheitsunternehmen, das therapeutische Lösungen erforscht, entwickelt und vermarktet, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Patienten. Sanofi ist in fünf globalen Business Units organisiert: Diabetes und Herzkreislauferkrankungen, General Medicines und Schwellenländer, Sanofi Genzyme, Sanofi Pasteur und Consumer Healthcare. Sanofi ist an den Börsen von Paris (EURONEXT: SAN) und New York (NYSE: SNY) notiert.
Sanofi Genzyme, die globale Speciality Care Business Unit von Sanofi, konzentriert sich auf die Entwicklung von wegweisenden Behandlungen bei seltenen und komplexen Erkrankungen, um Patienten und ihren Familien neue Hoffnung zu geben.
Genzyme® ist eine geschützte Marke der Genzyme Corporation. Sanofi® ist eine geschützte Marke von Sanofi. Alle Rechte vorbehalten.
Quelle: MSpecial(ists)-Presseworkshop, Hamburg, 9. August 2017

 

 

 

Referenzen

1. Tedeschi G et al., J Neurol Sci 2007; 263 (1-2): 15-19
2. Glanz BI et al., Value Health 2012; 15 (8): 1029-1035
3. Confavreux C et al., Lancet Neurol 2014; 13 (3): 247-256 (TOWER-Studie)
4. Coyle PK et al., ECTRIMS 2015, Barcelona, Poster 562 onlinelibrary.ectrimscongress.
eu/ectrims/2015/31st/115557/patricia.coyle.improvements.in.patientreported.
outcomes.with.teriflunomide.html?f=m2; letzter Zugriff: 14.08.2017
5. Traboulsee A et al., ECTRIMS 2016, London, Poster P1181
ectrims.conference2web.com; letzter Zugriff: 14.08.2017
6. De Stefano N et al., CNS Drugs 2014; 28 (2): 147–156
7. Fox EJ et al., Curr Opin Neurol 2012; 25 (suppl 1): 11-19
8. Coyle PK et al., AAN 2017, Boston, P3-363, submissions.mirasmart.com
Verify/AAN2017Submission/Temp/rad80885.pdf ; letzter Zugriff: 17.05.2017
9. Kappos I et al., Mult Scler J 2013; 19 (S1): 74-558, P618
10. O`Connor P et al., N Engl J Med 2011; 365 (14): 1293-1303 (TEMSO-Studie)
11. Gold R et al., N Engl J Med 2012; 367 (12): 1098-1107 (DEFINE-Studie)
12. Fox RJ et al., N Engl J Med 2012; 367 (12): 1087-1097 (CONFIRM-Studie)
13. Kappos L et al., N Engl J Med 2010; 362 (5): 387-401 (FREEDOMS-Studie)
14. Calabresi PA et al., Lancet Neurol 2014; 13 (6): 545-556 (FREEDOMSII-Studie)
15. Freedman et al, Mult Scler Relat Disord 2016; 10: 204-212
16. Fox EJ et al., ECTRIMS Kongress London 2016, P1150,
onlinelibrary.ectrims-congress.eu/ectrims/2016/32nd/145834/efficacy.of.alemtuzumab.
is.durable.over.six.years.in.patients.with.active.html ; letzter Zugriff: 15.12.2016
17. Selmaj KW et al., 32th ECTRIMS congress 2016, London/UK, Poster P679;
onlinelibrary.ectrims-congress.eu/ectrims/2016/32nd/146519/krzysztof.selmaj.
efficacy.and.safety.of.alemtuzumab.in.patients.with.rrms.is.html?f=m2,
letzter Zugriff 18.04.2017
18. Arroyo GR et al., ECTRIMS 2016 London, Poster P768,
ectrims.conference2web.com; letzter Zugriff: 14.08.2017
19. Fachinformation LEMTRADA®, Stand Juni 2016
20. Fachinformation AUBAGIO®, Stand Juni 2017
21. Kelley J et al., PLoS One 2014; 9: e94207

Zukunftsgerichtete Aussagen:
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen (forward-looking statements) wie im U.S. Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995 definiert. Zukunftsgerichtete Aussagen sind keine historischen Tatsachen. Sie
enthalten Prognosen und Schätzungen mit Blick auf das Marketing und weiteren möglichen Entwicklungen des Produkts oder mit Blick auf mögliche künftige Einnahmen aus dem Produkt. Zukunftsgerichtete Aussagen sind grundsätzlich
gekennzeichnet durch die Worte „erwartet“, „geht davon aus“, „glaubt“, „beabsichtigt“, „schätzt“ und ähnliche Ausdrücke. Obwohl die Geschäftsleitung von Sanofi glaubt, dass die Erwartungen, die sich in solchen zukunftsgerichteten Aussagen widerspiegeln, vernünftig sind, sollten Investoren gewarnt sein, dass zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen einer Vielzahl von Risiken und Unsicherheiten unterworfen sind, von denen viele schwierig vorauszusagen sind und grundsätzlich außerhalb des Einflussbereiches von Sanofi liegen und dazu führen können, dass die tatsächlich erzielten Ergebnisse und Entwicklungen erheblich von denen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Informationen und Aussagen ausdrücklich oder indirekt enthalten sind oder in diesen prognostiziert werden. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten zählen unter anderem unerwartete Regulierungsmaßnahmen oder -verzögerungen sowie staatliche Regulierungen ganz allgemein, die die Verfügbarkeit oder das kommerzielle Potenzial des Produkts beeinträchtigen könnten, der Umstand, dass der kommerzielle Erfolg des Produkts nicht garantiert werden kann, die inhärenten Unsicherheiten der Forschung und Entwicklung, einschließlich zukünftiger klinischer Daten und Analysen existierender klinischer Daten zu dem Produkt, einschließlich Postmarketing, unerwartete Sicherheits-, Qualitäts- oder Produktionsprobleme, Wettbewerb allgemein, Risiken in Verbindung mit geistigem Eigentum und damit zusammenhängenden künftigen Rechtsstreitigkeiten sowie deren letztlichem Ausgang, volatile wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie Risiken, die in den an die SEC und AMF übermittelten Veröffentlichungen von Sanofi
angegeben oder erörtert sind, einschließlich jenen in den Abschnitten „Risikofaktoren“ und „Zukunftsorientierte Aussagen“ in Formular 20-F des Konzernabschlusses von Sanofi für das zum 31. Dezember 2016 beendete Geschäftsjahr. Soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben, übernimmt Sanofi keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Informationen und Aussagen zu aktualisieren oder zu ergänzen.

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