• Ein Tick anders

    Deutschland 2011

    Mit ihrem „Schluckauf im Gehirn", wie Eva ihre Erkrankung, das Tourette-Syndrom, bezeichnet, ist sie in der Tat einen „Tick anders". Das fällt kaum ins Gewicht, wenn sie sich im Kreise ihrer nicht eben durchschnittlichen Familie bewegt: Da überbieten sich die überengagierte, kaufsüchtige Mutter, der etwas tollpatschige und mit beruflichen Rückschlägen kämpfende Vater, der halbkriminelle Onkel und nicht zuletzt die Bomben bastelnde und Laub bemalende Großmutter mit ihren Marotten. Ruhe und Erfüllung findet Eva in der Natur, bei ihren kleinen stillen Freunden, den Molchen. Dieses selbst geschaffene Idyll, in das sich das junge Mädchen - von den Reaktionen ihrer Umwelt, ihren Mitschülern und der Schule frustriert - zurückgezogen hat, droht jäh zu zerbrechen, als ihr Vater einen neuen Arbeitsplatz findet und der Umzug der Familie von der ländlichen Kleinstadt in die Großstadt Berlin ansteht: Eva muss sich etwas einfallen lassen! Eigene Bemühungen, Geld zu verdienen und damit ihren Verbleib in der Heimat sichern zu können, scheitern, - nicht zuletzt aufgrund der unkontrollierbaren Tics, die ihren Gedanken so manches Mal drastisch Ausdruck verleihen und ihr damit in die Quere kommen. Gleichwohl nimmt Evs Geschichte - dank des kriminellen Potentials von Oma und Onkel, aber auch mithilfe ihrer Entschlossenheit, ihr Schicksal zu meistern und an ihren Träumen festzuhalten - eine überraschende Wende. So kommt es zu einem sonnigen Happy-End, das nicht eben realistisch anmutet, aber Hoffnung und Zuversicht vermittelt!
    © Christine Thilmann | Neurologienetz.de

  • The Tic Code

    e-m-s Company

    Der Film beschreibt die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem jungen, begabten Klavierspieler Miles und seinem Idol, dem Saxophonisten Tyrone Pike. Beide verbindet die Liebe zum Jazz und die gemeinsame Krankheit - der “Tic Code”. Der Film stellt auf eindrückliche Weise das Krankheitsbild des “Gilles-de-la-Tourette Syndroms” dar.
    Der Film wurde bei den Filmfestspielen in Berlin mit dem “Gläsernen Bären” ausgezeichnet.
    © Neurologienetz.de

    Sprachen: deutsch/englisch