Updates aus dem Fachbereich Neurologie

CIDP - Diagnosekriterien erleichtern die Diagnose

Die Diagnose einer CIDP wird häufig zu spät und teilweise unzutreffend gestellt.

Bei jeder Polyneuropathie, die progredient oder schubweise über mindestens zwei Monate verläuft, sollte an diese Diagnose gedacht werden. Differenzialdiagnostisch abgegrenzt von diesem Krankheitsbild müssen infektiöse, metabolische, toxische als auch paraneoplastische Polyneuropathien. Typisch ist die diffuse Demyelinisierung in mehreren motorischen und sensiblen Nerven.

Hilfreich sind hier insbesondere die Diagnosekriterien der EFNS/PNS, die zwischen einer sicheren, wahrscheinliche und möglichen CIDP unterscheiden.

Die Therapie erfolgt mit Immunglobulinene und Kortison in Form einer zuletzt favorisierten Pulstherapie.

Mehr Informationen zur chronisch inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie finden Sie im Neurologienetz-Online-Lehrbuch.

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