Der Merz Podcast
OFF-Episoden sind häufige Herausforderungen für Patienten mit Parkinson-Krankheit, dennoch sind sie nicht immer einfach zu erkennen. OFF-Episoden können unterschiedliche Ursachen haben und Patienten-individuell zeigen sich verschiedenartige motorische Symptome wie Bradykinese, Tremor, Rigor und auch nicht-motorische Symptome wie z.B. Depression oder sozialer Rückzug können auftreten. Gemeinsame pathophysiologische Basis ist, dass zu diesen Zeiten nicht ausreichend wirksame Dopamin-Spiegel im Gehirn bestehen.
Wir haben heute die Gelegenheit mit Herrn Ulrich Jürgens, der an Morbus Parkinson erkrankt ist, über das Erleben und Management von OFF-Episoden zu sprechen
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OFF-Episoden bei Morbus Parkinson können einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten haben und sind häufig assoziiert mit motorischen Einschränkungen, erhöhter Sturzgefahr und einer allgemeinen Verschlechterung des Wohlbefindens. Verlust an Selbstständigkeit und soziale Isolation im Verlauf der Erkrankung erhöhen die psychische Belastung bei Patient*innen und deren Angehörigen noch zusätzlich.
Welche Bedeutung On-Demand-Therapien im Therapiekonzept bei Morbus Parkinson haben und was beachtet werden sollte, darüber sprechen wir in der heutigen Folge mit Herrn Prof. Dr. Tobias Warnecke.
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Die Sialorrhoe, der unkontrollierte, vermehrte „Speichelfluss“, häufig auch Hypersalivation bezeichnet, ist für die Betroffene stigmatisierend und beeinträchtigt die Lebensqualität. In Folge einer Sialorrhoe können häufig auch schwerwiegende Erkrankungen, wie z. B. eine Aspirationspneumonie bei unkontrolliertem Speichelabfluss in den Rachen, Pharynx und Larynx, auftreten.
Der Vorgang des Abschluckens von Speichel ist komplex und erfordert ein exaktes Zusammenspiel von ZNS, Nervenbahnen und Schluckmuskulatur.Wir sprechen mit der HNO-Ärztin Fr. Dr. med. Shabnam Shahpasand über die Bedeutung der Sialorrhoe aus Sicht des Fachbereiches Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.
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Die Kenntnis anatomischer Strukturen ist für alle Bereiche der Medizin wichtig, insbesondere für die Diagnose, Klassifikation verschiedener Krankheiten, aber auch für eine adäquate Therapie. Anatomisches Wissen wird vor allem in Präsenzkursen erlangt. Ergänzend dazu erstellte Herr Prof. Dr. med. Süleyman Ergün, Würzburg, für die individuellen Bedarfe des Erlernens und/oder Wiederauffrischens anatomische Lehrvideos. Darin werden Zielstrukturen für Botulinumtoxin-Injektionen demonstriert und Injektionstechniken von Herrn Prof. Dr. med. Markus Naumann, Direktor Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie, Augsburg, gezeigt.
Erhalten Sie in diesem Podcast einen Einblick in die Arbeit mit anatomischen Lehrvideos und welche Vorteile diese für den anatomischen Präsenzkurs oder auch danach haben.
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Augenerkrankungen haben meist einen grundlegenden Einfluss auf die Lebensqualität betroffener Patient*innen und können vielfältige Ausprägungen aufweisen. Welche Möglichkeiten für die Behandlung spezifischer Augenerkrankungen, wie z. B. Blepharospasmus oder Spasmus hemifazialis, bestehen und wie bedeutend der einfühlsame und aufklärende Umgang mit Patient*innen ist, erläutert uns Frau Prof. Dr. Bettina Wabbels in diesem Podcast.
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Im zweiten Teil unseres Expertengesprächs mit Herrn Prof. Dr. Michael Martin zu immunologischen Erkenntnissen bei Botulinumtoxin Typ A sprechen wir heute über weitere klinisch relevante Aspekte, insbesondere zur Bedeutung der Reinheit von Pharmaproteinen und der klinischen Relevanz.
Haben Sie den ersten Teil noch nicht angehört? Hier gelangen Sie zu Teil 1 des Expertengesprächs:
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Aufgrund seiner hohen Wirksamkeit und guten Verträglichkeit wird Botulinum Neurotoxin Typ A seit vielen Jahren als Mittel der Wahl bei spastischen und dystonen Bewegungsstörungen, aber z. B. auch bei Patient*innen mit Sialorrhoe aufgrund neurologischer Erkrankungen erfolgreich eingesetzt. Da bei diesen Krankheitsbildern zumeist eine Langzeittherapie erforderlich ist, ist es wichtig das Ansprechen der Patient*innen auf Botulinum Neurotoxin Typ A über den Zeitraum von mehreren Jahren aufrecht zu erhalten, um den Therapieerfolg zu gewährleisten.
Nicht selten jedoch kann das Ansprechen auf die Therapie mit der Zeit nachlassen. Die Ursachen hierfür können vielseitig sein. Eine der möglichen Ursachen kann die Bildung von neutralisierenden Antikörpern sein, die die Wirksamkeit von Botulinum Neurotoxin Typ A einschränken. Wir sprechen zu diesem komplexen und hochinteressanten Thema mit Herrn. Prof. Dr. Michael Martin.
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Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine seltene, nicht heilbare Erkrankung, bei der eine Schädigung des oberen und unteren Motoneurons in einer oder in mehreren Körperregionen zur Erschlaffung und Lähmung der Muskulatur führen kann.
Die Diagnose „Amyotrophe Lateralsklerose“ ist für die Betroffenen und deren Angehörige erschütternd und mit einschneidenden Veränderungen assoziiert. Die mittlere Überlebenszeit nach Diagnosestellung liegt zwischen 2-4 Jahren. Nur etwa 10 % aller Patient*innen mit ALS überleben mehr als 10 Jahre.
Wir sprechen zu dieser medizinischen Herausforderung mit Herrn. Dr. Torsten Grehl.
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Die spastische Bewegungsstörung der oberen und unteren Extremitäten nach einem Schlaganfall oder als Folge anderer Ursachen für eine zentralvenöse Schädigung motorischer Netzwerkstrukturen (z. B. Zerebralparese, Multiple Sklerose) kann ein schmerzhafter Zustand sein, der die Mobilität, aber auch die Lebensqualität der Patient*innen einschränkt und das psychosoziale Wohlbefinden beeinträchtigt.
Wir sprechen zu diesem häufig unbeachteten Thema mit Herrn Prof. Dr. Jörg Wissel.
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In den ersten Lebensmonaten tritt ein vermehrter Speichelfluss häufig auf. Säuglinge und Kleinkinder haben noch keine vollständige Kontrolle über Lippen, Zunge, Kiefer und Schluckapparat, weshalb bis zum vierten Lebensjahr die Sialorrhoe in aller Regel auch als unbedenklich gilt. Entwickelt sich die Schluckfunktion jedoch nicht physiologisch und die Sialorrhoe hält an, können andere Ursachen oder Erkrankungen zugrunde liegen.
Wir sprechen zu dieser medizinischen Herausforderung mit Herrn Prof. Dr. Steffen Berweck.
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Spastik ist charakterisiert durch einen geschwindigkeitsabhängigen Anstieg des Muskeltonus bei passiver Dehnung und gesteigerten Muskeleigenreflexen. Sie kann mit Muskelparese, Verlangsamung des Bewegungsablaufs, gesteigerten Muskeleigenreflexen und pathologischen Fremdreflexen einhergehen.Die Folgen sind Fehlhaltungen der betroffenen Extremitäten, Einschränkungen der Lebensqualität sowie eine verminderte Selbstständigkeit, wodurch es zu einer erhöhten Belastung von Pflegepersonal und Angehörigen kommen kann.Die frühzeitige Erkennung und Therapie dieser spastischen Bewegungsstörungen sind bedeutsam, um Komplikationen zu reduzieren und Alltagsfunktionen und Lebensqualität der betroffenen Patient*innen zu verbessern.
Wir sprechen zu diesem interessanten Thema mit Herrn Privatdozent Dr. Mathias Gelderblom.
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Dystonien gehören zu den extrapyramidalen Bewegungsstörungen und zeichnen sich durch prolongierte und insbesondere unwillkürliche Kontraktionen einzelner Muskeln oder Muskelgruppen aus. Sie können fokal begrenzt, z. B. Torticollis spasmodicus, seltener aber auch generalisiert auftreten. Die zervikale Dystonie ist die häufigste Form der fokalen Dystonien. Zunehmend rücken bei Patient*innen mit Dystonie neben den vorherrschenden motorischen Beschwerden auch nichtmotorische Symptome in den Fokus des medizinisch-wissenschaftlichen Interesse.
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Die Sialorrhoe tritt häufig bei Patient*innen mit neurologischen Grunderkrankungen auf. Obwohl die Sialorrhoe oft vorkommt und mit hohem Leidensdruck für die betroffenen Patient*innen assoziiert ist, wird ihr oftmals nur geringe Beachtung beigemessen.
Wir sprechen mit Herr Professor Jost, dem Chefarzt an der Parkinson-Klinik Ortenau in Wolfach.
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