News aus dem Fachbereich Neurologie

Neuerscheinung: Läsionen peripherer Nerven und radikuläre Syndrome

Wenn ein Werk inzwischen in der 11. Auflage erscheint, hat dies gute Gründe. So hat das von Mumenthaler und Schliack begründete Fachbuch in all den Jahren nicht  an klinischer Relevanz verloren. Die Ausführungen zur Klinik der Läsionen peripherer Nerven und Spinalnerven, die Schwerpunkt des Buches sind, lassen sich in keinem anderen Werk so detailliert und ausführlich nachlesen. Die klinische Erfahrung der Erstautoren ist auch heute noch spürbar. Besonders hilfreich sind die genauen Erläuterungen klinischer Funktionstests zur differenzialdiagnostischen Einordnung krankhafter Befunde. Zahlreiche Abbildungen veranschaulichen den Text, und insbesondere auch die anatomischen Bebilderungen tragen wesentlich zum Verständnis bei. Die ersten, etwas mehr als hundert Seiten befassen sich mit den anatomischen, histologischen und physiologischen Grundlagen. Krankheitsbilder, die z.B. eine infektöse, immunologische oder hereditäre Ursache haben und mit einer Beteiligung des peripheren Nervensystems einhergehen werden ebenfalls – wenngleich recht knapp –  besprochen. Auch das Kapitel zur Untersuchung von Läsionen peripherer Nerven beschränkt sich auf das Basiswissen, so dass hier ergänzende Literatur empfehlenswert ist. Gleichwohl sollte dieses Werk in keiner Bibliothek klinisch tätiger Neurologen fehlen, weil es nach Einschätzung des Rezensenten zum differenzierten Verständnis beiträgt und zur Diagnostik peripherer Nervenläsionen im Rahmen der klinischen Arbeit unentbehrlich sein dürfte.

Läsionen peripherer Nerven und radikuläre Syndrome
Müller-Vahl H., Tegenthoff M., Thieme Verlag 2021, 11. Auflage, 564 S., 419 Abb., € 199.-

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Neuerscheinung: Läsionen peripherer Nerven und radikuläre Syndrome

Wenn ein Werk inzwischen in der 11. Auflage erscheint, hat dies gute Gründe. So hat das von Mumenthaler und Schliack begründete Fachbuch in all den Jahren nicht  an klinischer Relevanz verloren. Die Ausführungen zur Klinik der Läsionen peripherer Nerven und Spinalnerven, die Schwerpunkt des Buches sind, lassen sich in keinem anderen Werk so detailliert und ausführlich nachlesen. Die klinische Erfahrung der Erstautoren ist auch heute noch spürbar. Besonders hilfreich sind die genauen Erläuterungen klinischer Funktionstests zur differenzialdiagnostischen Einordnung krankhafter Befunde. Zahlreiche Abbildungen veranschaulichen den Text, und insbesondere auch die anatomischen Bebilderungen tragen wesentlich zum Verständnis bei. Die ersten, etwas mehr als hundert Seiten befassen sich mit den anatomischen, histologischen und physiologischen Grundlagen. Krankheitsbilder, die z.B. eine infektöse, immunologische oder hereditäre Ursache haben und mit einer Beteiligung des peripheren Nervensystems einhergehen werden ebenfalls – wenngleich recht knapp –  besprochen. Auch das Kapitel zur Untersuchung von Läsionen peripherer Nerven beschränkt sich auf das Basiswissen, so dass hier ergänzende Literatur empfehlenswert ist. Gleichwohl sollte dieses Werk in keiner Bibliothek klinisch tätiger Neurologen fehlen, weil es nach Einschätzung des Rezensenten zum differenzierten Verständnis beiträgt und zur Diagnostik peripherer Nervenläsionen im Rahmen der klinischen Arbeit unentbehrlich sein dürfte.

Läsionen peripherer Nerven und radikuläre Syndrome
Müller-Vahl H., Tegenthoff M., Thieme Verlag 2021, 11. Auflage, 564 S., 419 Abb., € 199.-

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